AGILE.CH - News

Sozialhilfe in der Schweiz: Der Kanton Bern unterläuft die Solidarität

Rund 18 Organisationen verurteilen am Internationalen Tag gegen Armut die anhaltenden Angriffe auf die Sozialhilfe in der Schweiz. Der Kanton Bern will die Sozialhilfe kürzen und sich für Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger möglichst unattraktiv machen. Armut ist aber eine Tatsache. Sie lässt sich nicht wegsparen - sie muss mit gezielten Massnahmen bewältigt werden. Die aktuelle Gesetzesvorlage im Kanton Bern bringt für Betroffene viel Leid.

Wir träumen wieder!

Nach dem Nein zur Altersvorsorge 2020 träumen wir wieder: Von einer einheitlichen ersten Säule mit gleich hohen IV- und AHV-Renten. Von einem besseren Zugang zur Altersvorsorge auch für Personen mit kleinen Einkommen oder Teilzeitstellen.

Die Zeit ist überreif für eine Bundesrätin, einen Bundesrat mit Behinderung!

Die Tessiner haben ihren Bundesrat, die Frauen sind (unter)vertreten, politische Gesinnungen und Sprachregionen wurden berücksichtigt – und wo bleiben die 1.8 Mio. Menschen mit Behinderungen, also jede fünfte Bewohnerin, jeder fünfte Bewohner dieses Landes?

Assistenz am Arbeitsplatz: das Recht, sich helfen zu lassen

Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf Arbeit. Wer infolge seiner Behinderung bei der Arbeit Hilfe braucht, hat das Recht auf Assistenz bei der Arbeit. Ein gutes Mittel, um der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen im Bereich der Arbeit entgegenzuwirken. Alles wunderbar. Aber nur auf den ersten Blick. Behinderung & Politik hat genauer hingeschaut.

AGILE.CH verlangt Einhaltung der Grundrechte von Versicherten

Eine verdeckte Überwachung ist ein schwerer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte – auch von verunfallten, erkrankten, mit einer Behinderung lebenden oder aus anderen Gründen arbeitsunfähigen Versicherten. AGILE.CH fordert von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR), die Grundrechte dieser Menschen einzuhalten.

Initialstaatenbericht der Schweiz zur UNO-BRK: die Haltung der Zivilgesellschaft

Die Schweiz hat 2014 die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) ratifiziert. Im Juni 2016 hat sie als Unterzeichnerstaat dem UNO-Ausschuss ihren ersten Zwischenbericht zur Umsetzung der Konvention vorgelegt. Heute haben die Organisationen der Zivilgesellschaft dem UNO-Ausschuss ihren eigenen kritischen Bericht zur Umsetzung der UNO-BRK übergeben.

Vorgeburtliche Tests – Sie entscheiden!

Mit der Website www.vorgeburtliche-tests.ch und der Broschüre «Vorgeburtliche Tests – Sie entscheiden!» trägt insieme dazu bei, dass werdende Eltern nach vorgeburtlichen Tests mit einem negativen Befund nicht unvorbereitet und unaufgeklärt vor schwierigen Entscheidungen stehen. Das Instrument unterstützt sie auf ihrem Entscheidungsweg. Es sensibilisiert zugleich für eine frühzeitige Information und gute Beratung.

AGILE.CH sagt Ja zur «Altersvorsorge 2020»

…und ergänzt die Position mit diesen kritischen Bemerkungen:

EL-Reform: Wer wenig hat, dem wird genommen!

Das vom Ständerat beschlossene Sparpaket ist für EL-Beziehende ein Affront. AGILE.CH fordert vom Nationalrat Korrekturen, damit auch Menschen mit Behinderungen ein würdiges Leben führen können.

Unsichtbare Behinderungen: Fluch oder Segen?

Unsichtbare Behinderungen – oft nicht wahrnehmbar, häufig verkannt und nicht anerkannt. Betroffene Menschen werden stigmatisiert und für Simulanten und Betrüger gehalten. Ihnen droht der soziale und berufliche Ausschluss, Verarmung oder unmenschliche Behandlung. Die neue Nummer der Zeitschrift «Behinderung & Politik» will unsichtbare Behinderungen sichtbar machen.

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