Behindertenpolitik

Blick in den Nationalratssaal, Mitglieder des Parlaments

Sessionsbrief Sommersession 2026: Inklusion im Fokus

In der Sommersession 2026 werden zentrale Weichen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gestellt. Agile nimmt Stellung zu ausgewählten Geschäften und zeigt auf, wo Fortschritte für Inklusion und Selbstbestimmung möglich sind – und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht. Im Fokus stehen unter anderem Diskriminierung beim Wohnen, die IV-Praxis, die Situation pflegender Angehöriger sowie Anforderungen an barrierefreie Schutz- und Evakuierungsmassnahmen.

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Sondersession 2026 im Nationalrat: Schutz, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung im Fokus

In der Sondersession des Nationalrats werden mehrere Vorlagen behandelt, die für Menschen mit Behinderungen von zentraler Bedeutung sind. Agile nimmt zu drei Geschäften Stellung und fordert vom Parlament klare Entscheide für Schutz, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe.

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Teilnehmende einer Agile-Veranstaltung im Austausch: Im Vordergrund sitzen zwei Personen an einem Tisch mit Sandwich und Getränk, während im Hintergrund weitere Personen in kleinen Gruppen diskutieren.

Wohnungsmarkt benachteiligt Menschen mit Behinderungen systematisch

Menschen mit Behinderungen finden oft keine geeignete Wohnung – wegen fehlender Barrierefreiheit, mangelnder Angebote und struktureller Hürden. In der Sommersession berät der Nationalrat einen Vorstoss gegen diese Diskriminierung. Agile fordert: Das Problem muss systematisch erfasst werden, damit wirksame Lösungen möglich sind.

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Saphir Ben Dakon spricht an der Winterrede in Zürich über Inklusion von Menschen mit Behinderung. (Bild: David Taddeo)

Inklusion braucht Konfrontation: Warum Sensibilisierung allein nicht reicht

Die Kommunikations- und Inklusionsexpertin Saphir Ben Dakon, Vizepräsidentin von Agile, fordert in ihrer Winterrede 2026 einen Paradigmenwechsel: Statt weiterhin nur über Behinderung zu sensibilisieren, müsse die Gesellschaft endlich anerkennen, dass behindertes Leben ein selbstverständlicher Teil unserer Realität ist – und konsequent Barrieren abbauen. Ihre eindringlichen Beispiele aus Zürich zeigen, wie weit der Weg zur echten Teilhabe noch ist.

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