Ja zur E-ID – für mehr digitale Teilhabe und Selbstbestimmung
Am 28. September 2025 stimmt die Schweizer Bevölkerung über das neue E-ID-Gesetz ab. Agile empfiehlt ein klares Ja.
Die staatlich herausgegebene E-ID schafft die Grundlage für einen sicheren, freiwilligen und barrierefreien digitalen Identitätsnachweis. Sie ermöglicht allen Menschen – insbesondere Menschen mit Behinderungen – einen gleichberechtigten Zugang zu digitalen Dienstleistungen von Behörden und Unternehmen.
Das Gesetz verpflichtet in Artikel 28 zur Barrierefreiheit der gesamten Infrastruktur. Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu einer inklusiven digitalen Gesellschaft gemacht. Die E-ID stärkt die Selbstbestimmung, erleichtert Behördengänge, Vertragsabschlüsse und politische Partizipation – unabhängig von physischen oder sensorischen Einschränkungen.
Agile unterstützt die JA-Kampagne, weil die E-ID ein Werkzeug für mehr Inklusion ist.
👉 Setzen Sie mit Ihrer Stimme ein Zeichen für Inklusion und digitale Gerechtigkeit. Stimmen Sie am 28. September Ja zum E-ID-Gesetz.
Jetzt mehr erfahren und Abstimmungsempfehlung lesen
Mehr zum Thema Behindertenpolitik
- Link zur DetailseiteMedienmitteilung
Inklusionsinitiative: Der Nationalrat begnügt sich mit dem Minimum
Der Nationalrat hat den Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative verbessert. Für Agile reichen die Fortschritte jedoch nicht aus: Der Gegenvorschlag ist kein Ersatz für die Inklusionsinitiative. - Link zur DetailseiteMedienmitteilung
Inklusionsinitiative: Nationalrat muss Rechte stärken statt schwächen
Der Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative bringt Verbesserungen, bleibt aber hinter den Forderungen der Initiative zurück. Agile fordert den Nationalrat auf, die Vorlage zu stärken statt abzuschwächen. - Link zur DetailseiteBeitrag- Forderung
Sessionsbrief Herbstsession 2026
Die Herbstsession bringt wichtige Entscheide für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Im Fokus stehen die Beratungen zur Inklusionsinitiative und zum indirekten Gegenvorschlag, ein mögliches Gebärdensprachen-Rahmengesetz sowie weitere Geschäfte zu sozialer Sicherheit, Teilhabe und Selbstbestimmung. Der Sessionsbrief von Agile zeigt, welche Entscheide jetzt wichtig sind und wie sich der Dachverband positioniert. - Link zur DetailseiteMedienmitteilung
AHV 2030: Reform muss Menschen schützen, die nicht länger arbeiten können
Die Reform AHV 2030 setzt stark auf eine längere Erwerbstätigkeit. Doch nicht alle Menschen können bis zum Referenzalter oder darüber hinaus arbeiten. Agile fordert deshalb wirksame Schutz- und Härtefallregelungen für Menschen mit Behinderungen, chronischen Krankheiten und Personen mit regelmässigen Betreuungsaufgaben. - Link zur DetailseiteArtikel
Lehrerschaft bestätigt: Inklusive Bildung braucht bessere Rahmenbedingungen
Die aktuelle LCH-Umfrage zeigt: Viele Lehrpersonen unterstützen die inklusive Bildung, sehen aber grossen Handlungsbedarf bei deren Umsetzung. Agile betrachtet die Ergebnisse als Bestätigung der eigenen Forderungen und verlangt von Bund und Kantonen konkrete Schritte für eine inklusive Schule, die allen Kindern gleiche Bildungs- und Teilhabechancen ermöglicht. - Link zur DetailseiteBeitrag
Ausgrenzung bleibt Realität
Vier von fünf Menschen mit Behinderungen fühlen sich in der Schweiz in wichtigen Lebensbereichen ausgeschlossen. Der neue Inklusionsindex von Pro Infirmis zeigt deutlich: Der Handlungsbedarf bleibt gross – insbesondere in Politik, Arbeit und Mobilität.