Jetzt reichts! Diese Gesetzesreform grenzt uns weiterhin aus!
Bereits im April haben wir in unserer Vernehmlassungsantwort zur Revision des BehiG den enttäuschenden Entwurf des Bundesrats kritisiert. Wird dieser Vorschlag umgesetzt, werden viele von uns weiterhin in ausgrenzenden Strukturen leben müssen. Wir werden keinen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, zum öffentlichen Verkehr oder zu unseren politischen Rechten haben. Mehr dazu in unserer Medienmitteilung vom April 24.
Damit die Forderungen der Inklusionsinitiative nicht vergessen werden, fordert der Verein für eine inklusive Schweiz in einem Appell an den Bundesrat ein umfassendes Inklusionsgesetz. Hier können Sie den Appell unterschreiben.
Wir Menschen mit Behinderungen haben die Ausgrenzung satt!
Wir wollen ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft führen können, so, wie das für andere selbstverständlich ist.
Nur mit Ihrer Unterstützung können wir etwas ändern.
Sagen Sie Nein zur Ausgrenzung von uns Menschen mit Behinderungen! Unterstützen Sie uns mit einer Spende, egal wie klein oder gross. Jeder Beitrag ist wichtig und willkommen und trägt dazu bei, eine Gesellschaft zu schaffen, in der alle Menschen, mit und ohne Behinderungen, ihren Platz haben.
Mehr zum Thema Behindertenpolitik
- Link zur DetailseiteMedienmitteilung
Inklusionsinitiative: Der Nationalrat begnügt sich mit dem Minimum
Der Nationalrat hat den Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative verbessert. Für Agile reichen die Fortschritte jedoch nicht aus: Der Gegenvorschlag ist kein Ersatz für die Inklusionsinitiative. - Link zur DetailseiteMedienmitteilung
Inklusionsinitiative: Nationalrat muss Rechte stärken statt schwächen
Der Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative bringt Verbesserungen, bleibt aber hinter den Forderungen der Initiative zurück. Agile fordert den Nationalrat auf, die Vorlage zu stärken statt abzuschwächen. - Link zur DetailseiteBeitrag- Forderung
Sessionsbrief Herbstsession 2026
Die Herbstsession bringt wichtige Entscheide für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Im Fokus stehen die Beratungen zur Inklusionsinitiative und zum indirekten Gegenvorschlag, ein mögliches Gebärdensprachen-Rahmengesetz sowie weitere Geschäfte zu sozialer Sicherheit, Teilhabe und Selbstbestimmung. Der Sessionsbrief von Agile zeigt, welche Entscheide jetzt wichtig sind und wie sich der Dachverband positioniert. - Link zur DetailseiteMedienmitteilung
AHV 2030: Reform muss Menschen schützen, die nicht länger arbeiten können
Die Reform AHV 2030 setzt stark auf eine längere Erwerbstätigkeit. Doch nicht alle Menschen können bis zum Referenzalter oder darüber hinaus arbeiten. Agile fordert deshalb wirksame Schutz- und Härtefallregelungen für Menschen mit Behinderungen, chronischen Krankheiten und Personen mit regelmässigen Betreuungsaufgaben. - Link zur DetailseiteArtikel
Lehrerschaft bestätigt: Inklusive Bildung braucht bessere Rahmenbedingungen
Die aktuelle LCH-Umfrage zeigt: Viele Lehrpersonen unterstützen die inklusive Bildung, sehen aber grossen Handlungsbedarf bei deren Umsetzung. Agile betrachtet die Ergebnisse als Bestätigung der eigenen Forderungen und verlangt von Bund und Kantonen konkrete Schritte für eine inklusive Schule, die allen Kindern gleiche Bildungs- und Teilhabechancen ermöglicht. - Link zur DetailseiteBeitrag
Ausgrenzung bleibt Realität
Vier von fünf Menschen mit Behinderungen fühlen sich in der Schweiz in wichtigen Lebensbereichen ausgeschlossen. Der neue Inklusionsindex von Pro Infirmis zeigt deutlich: Der Handlungsbedarf bleibt gross – insbesondere in Politik, Arbeit und Mobilität.